Nachdem Zentralvietnam halb ueberschwemt war und wir auch keine grosse Lust auf die Insel Phu Quoc hatten, haben wir uns entschlossen, mit dem Zug nonstop nach Hanoi zu fahren. Die Fahrt entlang der vietnamesischen Kueste dauert etwa 34 Stunden. Die Bahnstrecke gehoert zu den Schoensten auf unserer Reise. Wenn auch der Zug ziemlich versifft war, so ergaben sich Unterwegs traumhafte Ausblicke. Auf der einen Seite das Meer und auf der anderen Seite Dschungel. Allein schon fuer diese Fahrt lohnt es sich Vietnam zu besuchen. Angekommen in Hanoi sind wir mal wieder auf manipulierte Hotelbewertungen hereingefallen. Das Zimmer in der ersten Nacht war winzig, laut und hatte eine Saeule inmitten des Raumes. Ein ersatzweise angebotene Zimmer war derart vom Schimmel befallen, dass es unmoeglich war, ins Bad zu gehen. Als dann nachts noch die Klimaanlage explodierte, haben wir uns entschieden eine neue Unetrkunft zu suchen. Diese war dann ein Glueckstreffer. Saubere, grosse Zimmer mit einem riesigen begruenten Balkon und nettem Personal. Das Zimmer, phantastisches Essen und eine schoene Altstadt machen Hanoi zu einem lohneneswerten Zwischenstopp.
Morgen frueh machen wir uns mit dem mittlerweile zweiten chinesischen Visum im Reisepass erneut auf den Weg in die Volksrepublik. Zuerst geht es mit dem Bus nach Nanning und von dort am gleichen Tag mit dem Nachtzug weiter nach Kunming. Dort angekommen wollen wir das tropische Yunnan erkunden.