Wir konnten die letzten Wochen leider keine neuen Beitraege verfassen, da die Internetzensur in China alle Seiten der Bloganbieter sperrt und so waren auch wir von der Internetzensur betroffen.
Nachtrag der letzten Tage:
Von Hanoi aus fuhren wir mit Bus und Nachtzug wieder nach Kunming und soll noch einer sagen, aus Schaden wuerde man klug werden. Wir stiegen wieder im selben Hostel ab, obwohl wir schon beim letzten mal so geflucht hatten, da das Hostel direkt ueber einem Nachtclub liegt und schlafen vor drei Uhr Nachts absolut nicht moeglich ist. Soi blieben wir auch nur 1 Nacht und fuhren schnell weiter nach Dali. Daliliegt in der Suedchinesischen Provinz Yunnan Yunnan ist die Provinz, die die deutlichste nationalen und kulturellen Unterschiede China’s repräsentiert. In Yunnan leben 25 der 56 Nationalitäten China’s. Von den über 42 Millionen Einwohnern sind 38% aus nationalen Minderheiten, mehr als in jeder anderen Provinz. 24 Nationen mit mehr als 8000 Menschen wie zum Beispiel die Yi, Bai, Hani, Zhuang, Dai, Miao, und Lisu leben in Yunnan. Ds Dali ganz anders ist als der REst China’s wird allein an der Tatsache deutlich, dass wir mehrmals offena auf der Strasse angesprochen wurden, ob wir Haschisch kaufen wollen. Auch haben wir von einigen anderen Reisenden munkeln hoeren, dass wohl aehnlich wie in den Niederlanden es “Restaurants bzw. Kneipen” gibt, in denen ganz offen Haschisch verkauft wird und auch konsumiert werden kann. Wir blieben ganze 4 Tage in Dali um dann anschliessend nach Lijiang weiterzureisen. Lijiang gehoert zum Unesco Weltkulturerbe und ist ein wunderschoenes STaedtchen auf circa 2600 Meter Hoehe. Die Altstadt von Lijiang, ist von engen Kopfsteinpflastergassen und einem Netz an Kanälen durchzogen.
Viele der alten Steinbrücken sind jahrhundertealt und haben einige Kriege wie Erdbeben überstanden.
Dayan ist das Zentrum der Naxi-Minderheit, welche von tibetischen Nomaden abstammt, die seit dem zehnten Jahrhundert in dieser Gegend siedeln. Sie haben die Dongba-Kultur hervorgebracht. Da die Naxi Fremden gegenüber sehr offen sind, kann man die Dongba-Kultur, die Bauweise, Schrift und Glauben in Lijiang am besten kennenlernen. Es gibt mehrere Orchester für traditionelle Naxi-Musik und lebendige Folklore in den umliegenden Dörfern.
Die Häuser der Naxi sind in der Regel um einen Innenhof gebaut und üppig mit mythologischen Figuren und Fischen verziert. Die Häuser sind für die Naxi von großer Wichtigkeit und für deren Erhaltung wird auch viel Geld ausgegeben. Wir haben in einem dieser traditionellen Haeusern gewohnt und nicht zuletzt dank einer Heizdecke in unserem Bett und des all abendlichen Spanferkel-Essens haben wir uns in Lijiang sehr wohl gefuehlt.
Die letzten Tage vor unsere Weiterreise nach Hong Kong verbrachten wir in Yangshuo in einem super Hostel, indem die Uebernachtung inklusive Vollpension pro Person nur 7 Euro im Doppelzimmer kostete. Leider war es wie so oft im Leben, dass man einfach nicht alles haben kann und so wurde der Aufenhalt im Yangshuo Culuture House dadurch getruebt, dass die Ac unser Zimmer nur mit Muehe auf plus 10 Grad erheizen konnte. Das abendliche Essen war definitiv der Hoehepunkt und wir lernten so einige nette und sehr interessante Menschen kennen.
Am 23.12. war es dann endlich so weit, wir machten uns voller Vordreude auf den Weg nach Hong Kong. Die Grenze von Shenzhen nach Hong Kong war zwar chaotisch aber absolut problemlos. NAchdem wir im Hotel eingecheckt hatten, trafen wir uns um 19 Uhr mit Uli zum Abendessen. Leider hatten wir bei der Wahl des Restautrants kein so ein glueckliches Haendchen. Heute morgen haben wir dann Julian vom Flughafen abgeholt. Alles klappte problemlos und wir
. Luxus Pur auf dem Mao Tse Toung Boulevard.